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Luftsportverein Geseke e.V.
Flugbetrieb und Flugschule: Verkehrsflughafen Paderborn-Lippstadt
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Im Rausch der Höhe
Wednesday, 14. July 2010, 23:12

 

Geseke / Büren - Heiß ist es am Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt. Das hält eine Gruppe von begeisterten Fliegern jedoch nicht ab, einen ganzen Tag lang ein besonderes Jubiläum zu feiern. Auf 50 Jahre Spaß am Himmel blickten am Samstag die Mitglieder des in Geseke gegründeten Luftsportvereins am Clubhaus in Ahden zurück. Die Mitglieder kommen vor allem aus den Kreisen Paderborn und Soest, aber auch aus Bielefeld. Alle eint die Faszination vom Fliegen.

„Das Gefühl von Freiheit ist einfach toll und man kann Ziele mit einer unglaublichen Zeitersparnis erreichen“, schildert der zweite Vorsitzende Rüdiger Knoop. Sich nach getaner Arbeit in die Maschine zu setzen, sei zudem guter Stressabbau, sagt der 33-Jährige aus Steinhausen. Der Geseker Michael Bökmann ist auch von dem großartigen Panorama fasziniert. „Eine große Linienmaschine bietet mir nur ein Bullauge“, sagt der 49-Jährige. Wer Lust hatte, durfte das überprüfen und zusammen mit einem Vereinsmitglied in die Luft gehen.

Vereinskollege Dr. Franz-Wilhelm Ferber fühlt sich als „positiver Flieger-Junkie“. Wenn man einmal in einer Maschine gesessen hätte, wolle man immer wieder hinein, sagt der Paderborner. Man sehe die Welt in der dritten Dimension und damit Dinge, die man sonst nicht sehe, freut er sich. Der 67-jährige kümmert sich mit anderen um die Vereinsflugschule. Drei vereinseigene Motormaschinen stehen dafür bereit. In der kostengünstigen Flugschule werden die Grundlagen für alle großen Fluglinien gelegt. Groß geschrieben werde im heimischen Luftsportverein die Sicherheit. „Bei uns kann man sich Zeit lassen, den Flugschein zu machen. Es geht keiner in die Luft, wenn er nicht zu hundert Prozent fliegen kann“, betont Knoop. Im Schnitt dauert die Ausbildung zwischen einem und anderthalb Jahren.

Die hat der Upsprunger Tim Hüppmeier längst durchlaufen. Am Freitag war er erst mit einer Boeing 777 aus Singapur wiedergekommen. Zur Feier des Tages nahm er Mikrophon und Gitarre in die Hand und sorgte mit der Bryan-Adams-Coverband „Flight 69“ für beste Unterhaltung zur Geburtstagsparty. Der 26-Jährige ist deshalb im Verein schon als „Tim Adams“ bekannt. Auch mitunter weitgereiste Gäste gaben sich zum 50-jährigen Vereinsbestehens die Klinke in die Hand. Nicht so weit hatten es dagegen Elmar Kleinert und Fritz Henze. Sie sind beziehungsweise waren Geschäftsführer des Regionalflughafens. Besucher sind übrigens an jedem Wochenende als Gäste auf der Besucherterrasse am Clubhaus willkommen.


Quelle: http://www.derpatriot.de/-dd7236a6-c6ff-4827-8734-d739d15084c9-ds (13.07.2010)

Kaum aus Singapur angekommen, gibt er schon zum Jubiläum des Luftsportvereins ein Ständchen mit der Coverband „Flight 69“: Pilot Tim Hüppmeier macht auch an der Gitarre als Bryan-Adams-Verschnitt eine gute Figur.

Kategorie: Allgemein